Mädchen in Führungspositionen

Erziehung und Ausbildung

Die Stimmen marginalisierter
Gemeinschaften können nicht gehört werden und ihre
Bedürfnisse nicht erfüllt, wenn es nicht Menschen gibt,
die zuhören.

Frauen und Mädchen werden jedoch oft vollständig aus dem Diskurs
ausgeschlossen und haben darunter am meisten zu leiden. So berichten nur 25%
der Mädchen in Kibera, dass es in ihrer Gemeinschaft einen Ort außerhalb ihres
Zuhauses oder der Schule gebe, an dem sie sich sicher fühlen. Im Vergleich dazu
können dies jedoch 58% der Jungen von sich sagen.

Obwohl die Erziehung und Ausbildung von Mädchen historisch gesehen nie eine
Priorität in Kenias städtischen Slums hatten, sind wir dennoch der Überzeugung,
dass Mädchen der Schlüssel zu einer nachhaltigen Veränderung sind, die den
Kreislauf aus Armut und Gewalt in diesen Gemeinschaften durchbrechen können.

Unsere beiden Führungsakademien (Leadership Academies) für Mädchen bringen
weibliche Führungskräfte hervor, die das Leben in den Slums und die damit
einhergehende Ausgrenzung aus erster Hand erlebt haben. Sie werden zu
Fürsprechern ihrer Gemeinschaften werden und schließlich den Status-Quo
verändern können. Ein Mädchen in einem städtischen Armutsviertel zu fördern und
auszubilden, bedeutet, dass sie ein höheres Einkommen haben und davon 90% in
die Familie investieren wird. Die Gefahr, sich mit HIV zu infizieren, ist bei dieser
Gruppe dreimal geringer und sie wird weniger und dafür gesündere Kinder
bekommen, die mit größerer Wahrscheinlichkeit das Erwachsenenalter erreichen.2

In unseren gebührenfreien Führungsakademien in Kibera und Mathare in Nairobi,
erhalten über 450 Schülerinnen eine kostenlose Erziehung und Ausbildung von
hoher Qualität, die mit der Früherziehung in der Krippe beginnt und mit dem
Abschluss der 8. Klasse endet. Jede Schülerin erhält angemessene
Gesundheitsfürsorge, Mahlzeiten, Schuluniform und Schulmaterial, so dass sie sich
auf das konzentrieren kann, worauf es in erster Linie ankommt: ihre Zukunft.

Wir wissen, dass diese klugen und engagierten Mädchen, die davon träumen,
Ärztinnen, Aktivistinnen und Journalistinnen zu werden, einen gesellschaftlichen
Wandel nicht nur in Kenia, sondern weltweit maßgeblich mitgestalten werden.

 

1 Erulkar, A., & Matheka, J. K. (2007). Adolescence in the Kibera slums of Nairobi, Kenya. Population Council.
2 The World Bank

 

INVESTIEREN IHR EINKOMMEN IN DIE FAMILIE

GERINGERE WAHRSCHEINLICHKEIT EINER ANSTECKUNG MIT HIV

SCHÜLERINNEN UND MEHR

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